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Operette von Emmerich Kálmán, Text von Julius Brammer und Alfred Grünwald
uraufgeführt: 23. Dezember 1921, Wien, Carl-Theater
Handlung:
Paris: Der indische Prinz Radjami hat sich in die Sängerin Odette verliebt, die die ganze Stadt als Schauspielerin aus dem Theaterstück "Die Bajadere" kennt. Odette ist amüsiert und tut so, als glaube sie an seine hypnotischen Kräfte. Prinz Radjami bittet sie bei einer Party in seinem Palais, seine Frau zu werden. Sie lehnt aber ab und erklärt, alles sei nur Spielerei gewesen. Prinz Radjami ist umso enttäuschter, als er seinen Vater vor vollendete Tatsachen hatte stellen wollen. Der hatte nämlich längst die Heirat seines Sohnes mit einer jungen Inderin geplant. Odette erkennt schließlich, dass sie den Prinzen doch liebt. Als der nach Indien zurück gehen will, gesteht Odette ihm seine Liebe.
uraufgeführt: 23. Dezember 1921, Wien, Carl-Theater
Handlung:
Paris: Der indische Prinz Radjami hat sich in die Sängerin Odette verliebt, die die ganze Stadt als Schauspielerin aus dem Theaterstück "Die Bajadere" kennt. Odette ist amüsiert und tut so, als glaube sie an seine hypnotischen Kräfte. Prinz Radjami bittet sie bei einer Party in seinem Palais, seine Frau zu werden. Sie lehnt aber ab und erklärt, alles sei nur Spielerei gewesen. Prinz Radjami ist umso enttäuschter, als er seinen Vater vor vollendete Tatsachen hatte stellen wollen. Der hatte nämlich längst die Heirat seines Sohnes mit einer jungen Inderin geplant. Odette erkennt schließlich, dass sie den Prinzen doch liebt. Als der nach Indien zurück gehen will, gesteht Odette ihm seine Liebe.
Operette von Johann Strauß, Text von Léon und Stein
uraufgeführt: ?
Handlung:
1. Akt
Zimmer in der Villa des Grafen Zedlau. Der Graf hat seinen Sommersitz in Döbling seiner Geliebten, der Tänzerin Franziska Cagliari, eingeräumt. Er lebt, obwohl jung verheiratet, von seiner Frau getrennt. Bald nach der Hochzeit ist sie zu ihren Eltern zurückgekehrt; denn der flotten Wienerin behagte es wenig an der Seite ihres provinziell-steifen Gatten.
Inzwischen ist aber aus dem Kleinstädter ein richtiger Lebemann geworden, der sich erst heute wieder in eine bildhübsche Probiermamsell verliebt hat. Seinem Kammerdiener Josef diktiert er ein Brieferl an die neue Flamme mit einer Einladung nach Hietzing. Josef ahnt nicht, daß es sich da um seine Braut Pepi handelt. Übrigens ist der Graf heute etwas in Unruhe: Seine Frau ist nämlich wieder einmal in Wien, und er hatte schon die größte Mühe, sie von einem Besuch in der Villa abzuhalten. Nachdem er Franziska begrüßt hat, eilt er wieder fort. Gleich darauf bringt Pepi ein neues Kostüm für die berühmte Tänzerin, die eigentlich gutbürgerlich Franzi Kagler heißt, und verabredet dann mit ihrem Josef ein Treffen in Hietzing. Überraschend erscheint jetzt Fürst Ypsheim, der Vorgesetzte des Grafen. Franzi kommt hinzu; der Fürst glaubt, die Gräfin vor sich zu sehen, und macht zugleich unpassende Anspielungen auf das ihm bekannt gewordene Verhältnis des Grafen mit der Tänzerin. Empört verläßt Franzi das Zimmer. Jetzt erscheint die wirkliche Gräfin Zedlau: Sie hält der Fürst nun für die Tänzerin und macht ihr Vorwürfe, daß sie es als Geliebte des Grafen wage, hierher zu kommen. In diesem Augenblick kehrt der Graf zurück und findet sich in einer heillosen Situation. Heimlich bittet er den Fürsten, Franzi als seine eigene Gattin vorzustellen, worauf dieser, mißverstehend, sogleich die Gräfin als seine Frau ausgibt.
2. Akt
Am Abend beim Ball des Grafen Bitowski entstehen neue Verwicklungen. Die Gräfin beginnt um ihren Gatten zu kämpfen, und auch Franzi möchte den Grafen nicht an eine neue Geliebte - denn dafür hält sie die Gräfin - verlieren. Der Graf aber denkt nur an sein Rendezvous mit Pepi, die hier als Tänzerin im Ballett mitwirkt. Pepi zerstreitet sich mit ihrem Josef und beschließt, aus Trotz der Einladung des Grafen Folge zu leisten, Fürst Ypsheim hält Franzi weiterhin für die Gräfin und redet dem alten Kagler zu, als "Schwiegervater" ein ernstes Wort mit der Geliebten des Grafen zu reden, worauf dieser der Gräfin grobe Vorhalte macht. Erst von Pepi erfährt die Gräfin endlich, wer die Tänzerin Cagliari ist.
3. Akt
Kasinogarten in Hietzing.
Hier hofft der Graf auf ein verliebtes Zusammensein mit Pepi und führt sie in eine Laube. Aber aus der geplanten Liebelei wird nichts. Bald erscheinen die von ihm versetzten Frauen: die Gräfin in Begleitung des Fürsten, Franzi mit Josef. Dieser möchte seinen Herrn warnen, findet aber seine Pepi in der Laube des Grafen! Großer Krach bei den vermeintlich Ungetreuen. Franzi hilft jetzt der Gräfin, den ungetreuen Gatten wiederzugewinnen. Sie selbst setzt sich in die Laube zu dem inzwischen eingeschlafenen Fürsten, während die Gräfin geschickt die Eifersucht ihres Gatten zu wecken weiß. Beschämt schwört er ihr, fortan immer treu zu sein. Auch Josef ist mit Pepi wieder gut, als ihm der Graf versichert, daß in der Laube nichts passiert sei. Den wieder erwachten Fürsten sehen sie vor Franzi knien, ihre Hände küssend.
Die bekanntesten Lieder:
Du süßes Zuckertäuberl mein
Wiener Blut
uraufgeführt: ?
Handlung:
1. Akt
Zimmer in der Villa des Grafen Zedlau. Der Graf hat seinen Sommersitz in Döbling seiner Geliebten, der Tänzerin Franziska Cagliari, eingeräumt. Er lebt, obwohl jung verheiratet, von seiner Frau getrennt. Bald nach der Hochzeit ist sie zu ihren Eltern zurückgekehrt; denn der flotten Wienerin behagte es wenig an der Seite ihres provinziell-steifen Gatten.
Inzwischen ist aber aus dem Kleinstädter ein richtiger Lebemann geworden, der sich erst heute wieder in eine bildhübsche Probiermamsell verliebt hat. Seinem Kammerdiener Josef diktiert er ein Brieferl an die neue Flamme mit einer Einladung nach Hietzing. Josef ahnt nicht, daß es sich da um seine Braut Pepi handelt. Übrigens ist der Graf heute etwas in Unruhe: Seine Frau ist nämlich wieder einmal in Wien, und er hatte schon die größte Mühe, sie von einem Besuch in der Villa abzuhalten. Nachdem er Franziska begrüßt hat, eilt er wieder fort. Gleich darauf bringt Pepi ein neues Kostüm für die berühmte Tänzerin, die eigentlich gutbürgerlich Franzi Kagler heißt, und verabredet dann mit ihrem Josef ein Treffen in Hietzing. Überraschend erscheint jetzt Fürst Ypsheim, der Vorgesetzte des Grafen. Franzi kommt hinzu; der Fürst glaubt, die Gräfin vor sich zu sehen, und macht zugleich unpassende Anspielungen auf das ihm bekannt gewordene Verhältnis des Grafen mit der Tänzerin. Empört verläßt Franzi das Zimmer. Jetzt erscheint die wirkliche Gräfin Zedlau: Sie hält der Fürst nun für die Tänzerin und macht ihr Vorwürfe, daß sie es als Geliebte des Grafen wage, hierher zu kommen. In diesem Augenblick kehrt der Graf zurück und findet sich in einer heillosen Situation. Heimlich bittet er den Fürsten, Franzi als seine eigene Gattin vorzustellen, worauf dieser, mißverstehend, sogleich die Gräfin als seine Frau ausgibt.2. Akt
Am Abend beim Ball des Grafen Bitowski entstehen neue Verwicklungen. Die Gräfin beginnt um ihren Gatten zu kämpfen, und auch Franzi möchte den Grafen nicht an eine neue Geliebte - denn dafür hält sie die Gräfin - verlieren. Der Graf aber denkt nur an sein Rendezvous mit Pepi, die hier als Tänzerin im Ballett mitwirkt. Pepi zerstreitet sich mit ihrem Josef und beschließt, aus Trotz der Einladung des Grafen Folge zu leisten, Fürst Ypsheim hält Franzi weiterhin für die Gräfin und redet dem alten Kagler zu, als "Schwiegervater" ein ernstes Wort mit der Geliebten des Grafen zu reden, worauf dieser der Gräfin grobe Vorhalte macht. Erst von Pepi erfährt die Gräfin endlich, wer die Tänzerin Cagliari ist.
3. Akt
Kasinogarten in Hietzing.
Hier hofft der Graf auf ein verliebtes Zusammensein mit Pepi und führt sie in eine Laube. Aber aus der geplanten Liebelei wird nichts. Bald erscheinen die von ihm versetzten Frauen: die Gräfin in Begleitung des Fürsten, Franzi mit Josef. Dieser möchte seinen Herrn warnen, findet aber seine Pepi in der Laube des Grafen! Großer Krach bei den vermeintlich Ungetreuen. Franzi hilft jetzt der Gräfin, den ungetreuen Gatten wiederzugewinnen. Sie selbst setzt sich in die Laube zu dem inzwischen eingeschlafenen Fürsten, während die Gräfin geschickt die Eifersucht ihres Gatten zu wecken weiß. Beschämt schwört er ihr, fortan immer treu zu sein. Auch Josef ist mit Pepi wieder gut, als ihm der Graf versichert, daß in der Laube nichts passiert sei. Den wieder erwachten Fürsten sehen sie vor Franzi knien, ihre Hände küssend.
Die bekanntesten Lieder:
Du süßes Zuckertäuberl mein
Wiener Blut
Operette von Jacques Offenbach
uraufgeführt
Handlung:
Hoffmann wartet in Lutters Weinkeller auf eine Liebesnachricht der Sängerin Stella. Der Stadtrat Lindorf fängt das Billett jedoch ab. Als Hoffmann erscheint, wird er von den Studenten aufgefordert, seine Liebesabenteuern zu erzählen. In Trinkerlaune berichtet er:
Erstes Abenteuer: Der Physiker Spalanzani hat eine Puppe namens Olympia gefertigt. Die kann singen, tanzen und sprechen. Durch die Augengläser des geheimnisvollen Brillenmachers Coppelius betrachtet, erscheint sie wirklich zu leben. Hoffmann verliebt sich in sie. Auf einem Ball erklärt Hoffmann der Puppe seine Liebe. Plötzlich verliert er seine Zauberbrille. Da erscheint Coppelius. Er glaubt sich von Spalanzani um seinen Anteil an der gemeinsamen Erfindung betrogen und zerstört die Puppe. Erst jetzt erkennt Hoffmann, daß die Frau, die er liebt, nur ein Automat war.
Das zweite Abenteuer spielt in Venedig. Die schöne Kurtisane Giulietta hat dämonischen Kräfte. Wer sie liebt, verliert seinen Schatten und damit seine Seele. Außerdem zieht er sich die Eifersucht ihres Gatten Schlemihl zu. Auf einem Fest trifft Hoffmann sie und verliebt sich. Seines Schattens beraubt, sieht er sich unvermittelt dem Ehemann gegenüber und tötet ihn. Giulietta jedoch verhöhnt ihn nur und entschwindet.
In Deutschland spielt das nächste Abenteuer. Hier lebt Antonia. Sie hat wie ihre verstorbene Mutter eine wunderschönen Stimme, ist aber so schwindsüchtig, daß jeder gesungene Ton ihren Tod bedeuten kann. Hoffmann liebt sie, weiß aber davon nichts. Ihr Vater Crespel, versucht ihr Singen zu verhindern. Hoffmann dringt zu der Geliebten vor und singt mit ihr. Als Antonias Stimme plötzlich versagt, erkennt Hoffmann die Gefahr, in die er Antonia gebracht hat. Er nimmt ihr das Versprechen ab, nie wieder zu singen. Der Arzt Mirakel, der schon den Tod von Antonias Mutter verschuldet hat, erscheint. Im Hintergrund erklingt der Gesang der Mutter. Antonia fällt ein und stirbt. Jetzt kann sie nicht mehr gerettet werden. Wieder einmal haben die Mächte des Bösen Hoffmanns Glück zerstört.
Hoffmann sitzt sturzbetrunken in Lutters Weinkeller. Mit seinen Erzälungen ist sein ganzes Leben noch einmal vor ihm Revue passiert. Jetzt kommt die Sängerin Stella. Entsetzt über Hoffmanns Zustand wendet sie sich dem Stadtrat Lindorf zu.
Die bekanntesten Lieder:
Es war am Hof von Eisenack
Phöbus stolz im Sonnenwagen
Leuchte, heller Spiegel mir
Schöne Nacht, du Liebesnacht (Barcarole)
uraufgeführt
Handlung:
Hoffmann wartet in Lutters Weinkeller auf eine Liebesnachricht der Sängerin Stella. Der Stadtrat Lindorf fängt das Billett jedoch ab. Als Hoffmann erscheint, wird er von den Studenten aufgefordert, seine Liebesabenteuern zu erzählen. In Trinkerlaune berichtet er:
Erstes Abenteuer: Der Physiker Spalanzani hat eine Puppe namens Olympia gefertigt. Die kann singen, tanzen und sprechen. Durch die Augengläser des geheimnisvollen Brillenmachers Coppelius betrachtet, erscheint sie wirklich zu leben. Hoffmann verliebt sich in sie. Auf einem Ball erklärt Hoffmann der Puppe seine Liebe. Plötzlich verliert er seine Zauberbrille. Da erscheint Coppelius. Er glaubt sich von Spalanzani um seinen Anteil an der gemeinsamen Erfindung betrogen und zerstört die Puppe. Erst jetzt erkennt Hoffmann, daß die Frau, die er liebt, nur ein Automat war.
Das zweite Abenteuer spielt in Venedig. Die schöne Kurtisane Giulietta hat dämonischen Kräfte. Wer sie liebt, verliert seinen Schatten und damit seine Seele. Außerdem zieht er sich die Eifersucht ihres Gatten Schlemihl zu. Auf einem Fest trifft Hoffmann sie und verliebt sich. Seines Schattens beraubt, sieht er sich unvermittelt dem Ehemann gegenüber und tötet ihn. Giulietta jedoch verhöhnt ihn nur und entschwindet.
In Deutschland spielt das nächste Abenteuer. Hier lebt Antonia. Sie hat wie ihre verstorbene Mutter eine wunderschönen Stimme, ist aber so schwindsüchtig, daß jeder gesungene Ton ihren Tod bedeuten kann. Hoffmann liebt sie, weiß aber davon nichts. Ihr Vater Crespel, versucht ihr Singen zu verhindern. Hoffmann dringt zu der Geliebten vor und singt mit ihr. Als Antonias Stimme plötzlich versagt, erkennt Hoffmann die Gefahr, in die er Antonia gebracht hat. Er nimmt ihr das Versprechen ab, nie wieder zu singen. Der Arzt Mirakel, der schon den Tod von Antonias Mutter verschuldet hat, erscheint. Im Hintergrund erklingt der Gesang der Mutter. Antonia fällt ein und stirbt. Jetzt kann sie nicht mehr gerettet werden. Wieder einmal haben die Mächte des Bösen Hoffmanns Glück zerstört.
Hoffmann sitzt sturzbetrunken in Lutters Weinkeller. Mit seinen Erzälungen ist sein ganzes Leben noch einmal vor ihm Revue passiert. Jetzt kommt die Sängerin Stella. Entsetzt über Hoffmanns Zustand wendet sie sich dem Stadtrat Lindorf zu.
Die bekanntesten Lieder:
Es war am Hof von Eisenack
Phöbus stolz im Sonnenwagen
Leuchte, heller Spiegel mir
Schöne Nacht, du Liebesnacht (Barcarole)
Operette von Emmerich Kálmán, Text von Julius Brammer und Alfred Grünwald
uraufgeführt: 05. 04. 1928
Handlung:
Eine Milliardärstochter aus Amerika - Miss Mary Lloyd - wettet mit ihren reichen Freundinnen, dass man alles auf dieser Welt für Geld kaufen kann - auch einen Mann. Sie will sich aber nicht irgendeinen Mann kaufen, sondern einen Prinzen und zwar samt Königreich. Spätestens an ihrem nächsten Geburtstag soll Hochzeit sein. Der Wetteinsatz: 1 Million Dollar. Weil es Prinzen nur im Alten Europa gibt, tritt Mary Lloyd die Reise über den Ozean an. Sie kommt, begleitet von James Bondy, einem kleinen Filmvorführer, nach Ungarn. Nach dem Motto "Das Leben schreibt selbst die besten Drehbücher!" beabsichtigt ihr Begleiter, den gesamten Wettverlauf zu filmen.
Hinweis: Der Jazz verbreitete sich in den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts nicht nur über ganz Europa, sondern hielt auch Einzug in die "geheiligten Bezirke der Wiener Operette".
Mary Lloyd hat gleich eine ganze Jazzband im Reisgepäck, deren Musik bald die Lokale in Budapest und Wien beherrscht. Sehr zum Leidwesen des Erbprinzen Sándor, der den alten Wiener Walzer über alles liebt und so gar nichts vom modernen amerikanischen Leben und schon gar nichts von der wilden amerikanischen Musik hält. Und so kommt es zum Kampf zwischen alter und neuer Welt.
Wider Erwarten kommt es zu einer sehr befruchtenden - nicht nur musikalischen - Annäherung der Alten und Neuen Welt ...
uraufgeführt: 05. 04. 1928
Handlung:
Eine Milliardärstochter aus Amerika - Miss Mary Lloyd - wettet mit ihren reichen Freundinnen, dass man alles auf dieser Welt für Geld kaufen kann - auch einen Mann. Sie will sich aber nicht irgendeinen Mann kaufen, sondern einen Prinzen und zwar samt Königreich. Spätestens an ihrem nächsten Geburtstag soll Hochzeit sein. Der Wetteinsatz: 1 Million Dollar. Weil es Prinzen nur im Alten Europa gibt, tritt Mary Lloyd die Reise über den Ozean an. Sie kommt, begleitet von James Bondy, einem kleinen Filmvorführer, nach Ungarn. Nach dem Motto "Das Leben schreibt selbst die besten Drehbücher!" beabsichtigt ihr Begleiter, den gesamten Wettverlauf zu filmen.
Hinweis: Der Jazz verbreitete sich in den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts nicht nur über ganz Europa, sondern hielt auch Einzug in die "geheiligten Bezirke der Wiener Operette".
Mary Lloyd hat gleich eine ganze Jazzband im Reisgepäck, deren Musik bald die Lokale in Budapest und Wien beherrscht. Sehr zum Leidwesen des Erbprinzen Sándor, der den alten Wiener Walzer über alles liebt und so gar nichts vom modernen amerikanischen Leben und schon gar nichts von der wilden amerikanischen Musik hält. Und so kommt es zum Kampf zwischen alter und neuer Welt.
Wider Erwarten kommt es zu einer sehr befruchtenden - nicht nur musikalischen - Annäherung der Alten und Neuen Welt ...
Operette in 3 Akten von Johann Strauß, Text von Ignaz Schnitzer nach Erzählung von Maurus Jokai
uraufgeführt: Wien 1885
Handlung:
In einem ungarischen Dorf an der Donau um die Mitte des 18. Jahrhunderts.
Die Türken fliehen vor den christlichen Heeren. Sie verstecken die Kriegskasse und wollen sie später holen. Die kleine Tochter des türkischen Führers bleibt zurück und wird von der Zigeunerin Csipra betreut.
Die Güter des verstorbenen Gutsbesitzers Barinkay sind verwüstet und die Zigeuner lassen sich dort nieder. Zsupan, ein reicher Schweinezüchter, möchte sich einen Teil des Gutes aneignen, da er glaubt, dass der junge Barinkay in der Fremde umgekommen ist. Die Regierung in Wien schickt jedoch einen Kommissär, der wieder Ordnung schaffen soll. Mit dem Kommissär kommt auch der junge Barinkay zurück. Csipra erkennt den jungen Barinkay. Barinkay hält um die Hand Arsenas, der Tochter des Zsupan an, da er mit Ihrer Mitgift das Gut wieder in Schwung bringen will. Arsena liebt jedoch Ottokar und sagt, sie werde nur einen Baron heiraten.
Saffi, eine junge Zigeunerin, hat sich in Barinkay verliebt und warnt ihn vor Arsena und Ottokar. Csipra sagt nun den übrigen Zigeunern, dass Barinkay der rechtmäßige Herr ist. Barinkay hält nochmals um die Hand von Arsena an, diese verlacht ihn als "Zigunerbaron". Barinkay erklärt nun Saffi zu seiner Braut. In der Brautnacht träumt Saffi wo die Kiregskasse versteckt ist und tatsächlich finden sie den Schatz. Der Kommissar und Zsupan haben Bedenken gegen die "wilde Ehe" von Barinkay und Saffi und als Saffi eines liederlichen Lebenswandels beschuldigt wird beweist Csipra, dass Saffi die Tochter des letzten Paschas ist. Barinkay glaubt nun, dass er auf die Ehe mit Saffi verzichten muss und lässt sich von Graf Homonay gegen Spanien anwerben. Auch Ottokar und Zsupan lassen sich anwerben.
Nachdem die Spanier besiegt wurden kehren die drei zurück. Barinkay war ein Held und erhält von Graf Homonay die Ernennung zum Baron. Nun kann er Saffi heiraten und Arsena und Ottokar werden ebenfalls ein Paar.
Die bekanntesten Lieder:
Ja das Schreiben und das Lesen
Wer uns getraut
Von des Tajo Strand
uraufgeführt: Wien 1885
Handlung:
In einem ungarischen Dorf an der Donau um die Mitte des 18. Jahrhunderts.
Die Türken fliehen vor den christlichen Heeren. Sie verstecken die Kriegskasse und wollen sie später holen. Die kleine Tochter des türkischen Führers bleibt zurück und wird von der Zigeunerin Csipra betreut.
Die Güter des verstorbenen Gutsbesitzers Barinkay sind verwüstet und die Zigeuner lassen sich dort nieder. Zsupan, ein reicher Schweinezüchter, möchte sich einen Teil des Gutes aneignen, da er glaubt, dass der junge Barinkay in der Fremde umgekommen ist. Die Regierung in Wien schickt jedoch einen Kommissär, der wieder Ordnung schaffen soll. Mit dem Kommissär kommt auch der junge Barinkay zurück. Csipra erkennt den jungen Barinkay. Barinkay hält um die Hand Arsenas, der Tochter des Zsupan an, da er mit Ihrer Mitgift das Gut wieder in Schwung bringen will. Arsena liebt jedoch Ottokar und sagt, sie werde nur einen Baron heiraten.
Saffi, eine junge Zigeunerin, hat sich in Barinkay verliebt und warnt ihn vor Arsena und Ottokar. Csipra sagt nun den übrigen Zigeunern, dass Barinkay der rechtmäßige Herr ist. Barinkay hält nochmals um die Hand von Arsena an, diese verlacht ihn als "Zigunerbaron". Barinkay erklärt nun Saffi zu seiner Braut. In der Brautnacht träumt Saffi wo die Kiregskasse versteckt ist und tatsächlich finden sie den Schatz. Der Kommissar und Zsupan haben Bedenken gegen die "wilde Ehe" von Barinkay und Saffi und als Saffi eines liederlichen Lebenswandels beschuldigt wird beweist Csipra, dass Saffi die Tochter des letzten Paschas ist. Barinkay glaubt nun, dass er auf die Ehe mit Saffi verzichten muss und lässt sich von Graf Homonay gegen Spanien anwerben. Auch Ottokar und Zsupan lassen sich anwerben.
Nachdem die Spanier besiegt wurden kehren die drei zurück. Barinkay war ein Held und erhält von Graf Homonay die Ernennung zum Baron. Nun kann er Saffi heiraten und Arsena und Ottokar werden ebenfalls ein Paar.
Die bekanntesten Lieder:
Ja das Schreiben und das Lesen
Wer uns getraut
Von des Tajo Strand
