Boccaccio

Operette in drei Akten von Franz von Suppé, Text von Zell und Genée
uraufgeführt: am 1. Februar 1979 in Wien

Handlung:

Im 14. Jahrhundert in Florenz

boccaccio1Der berüchtigte Boccaccio, dessen skandalöse Liebesgeschichten ganz Florenz in Atem halten, erzählt dem nach Florenz gekommenen Prinz Petro von Palermo, er habe seine Geschichten nicht erfunden, sondern erlebt. Gemeinsam umwerben beide die schöne Isabella, Frau eines Faßbinders. Pietro bezieht bei diesem Abenteuer gewaltige Prügel von den aufgebrachten Florentiner Bürger, Prügel die eigentlich Boccaccio zu gedacht waren. Der Dichter Boccaccio liebt eigentlich Fiametta. Das hindert ihn aber nicht auch mit anderen Frauen Abenteuer zu suchen. Die Ehemänner sind darüber so sauer, daß sie beschließen, Boccacios Werke öffentlich zu verbrennen. Der als Bettler verkeidete Boccaccio zündet dabei selber das Feuer an.
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Während der Faßbinder durch den Kauf eines Weinfasses abgelenkt wird, wird seine schöne Frau Isabella schon wieder von Boccaccio umworben. Doch die Bürger haben Boccaccio aufgespürt. Er kann sich aber rechtzeitig verstecken, so daß die ihm zugedachten Prügel diesmal ein Abgesandter des Herzogs bezieht, der Fiametta an den Hof holen soll.
Boccaccio zieht, um in Fiamettas Nähe zu bleiben, mit an den Hof. Pietro hat Fiametta liebgewonnen, verzichtet aber zu Gunsten seines Freundes Boccaccio auf sie. Fiametta gibt Boccaccio ihr Jawort. Der muß aber versprechen, sich zu bessern.
Fotos:
Landestheater Coburg

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